Testfahrer Hans-Peter Bärenthaler

am Sonntag, 30 Januar 2011. in News zu TestfahrerInnen

Testfahrer Hans-Peter Bärenthaler
Hans-Peter Bärenthaler, seit 1981 Hauptschullehrer, unterrichtet derzeit an der NMS Greifenburg mit eindeutigem Schwerpunkt Physik und Chemie in den 4.Klassen und interessiert sich schon berufsbedingt sehr für Umwelt und neueste Technologien.

Der erste Eindruck auf der Fahrt von Klagenfurt nach Winklern (133 km) war sehr gut. Die Akku- bzw. Temperaturanzeige sollte seiner Meinung nach jedoch direkt vor dem Fahrer sein, da man den Blick eigentlich immer zwischen Verkehr und Anzeige wechselt.

Aufgrund der mangelnden Fahrpraxis hatte er noch kein echtes Gefühl für den Verbrauch und es ging sich denkbar knapp aus.
In erster Linie wurde das Fahrzeug für die tägliche Dienststrecke Winklern - Iselsberg-Greifenburg und zurück benutzt. Eine Strecke beträgt 48 km; bei der Rückfahrt stand nach gesamt 91 km die 7,5 km lange Steigung des Iselsberg am Programm. Zudem wurden Einkaufsfahrten ins 16 km entfernte Lienz getätigt.
Beeindruckend für Herrn Bärenthaler waren der geringe Kostenaufwand für den Ladevorgang, die Beschleunigungswerte, der Wegfall der Parkgebühren in Lienz und das Rekuperationsvermögen.

Gemeinsam mit der Gattin fuhr er einmal von Winklern auf das Hochtor; Streckenlänge 37 km, davon 17,5 km eine echte Bergstrecke (Großglockner Hochalpenstrasse). Die maximale Betriebstemperatur wurde bereits vor der Mautstelle Heiligenblut erreicht. Die 17,5 km bis zum Hochtor wurden mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von ca. 15 km/h gefahren, der Zeitunterschied zu einem Benzinmotor lag jedoch nur bei 11 Minuten. Zudem wurde dem Akku kaum Energie entzogen. Die Gründe dafür waren ihm nicht bekannt, die Akkureserve lag am Hochtor bei 27,3%. (siehe Foto mit Dir.Heu, GROHAG und Ing. Angelika Bärenthaler). Bei der Rückfahrt bis Winklern wurde dank der Rekuperation die Akkureserve auf 51% hochgefahren.

Das Fahrzeug wurde natürlich auch im Physikunterricht eingehend besprochen. Die SchülerInnen waren von der Vorstellung, natürlich mit kurzer Probefahrt, wirklich begeistert.
Herr Bärenthaler beobachtet die Entwicklung solcher KFZ schon seit Jahren und möchte in absehbarer Zeit ein solches erwerben.

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