Testfahrer Mag. Birgit Morelli

am Montag, 31 Januar 2011. in News zu TestfahrerInnen

Testfahrer Mag. Birgit Morelli
Birgit Morelli ist selbstständige Unternehmerin mit den Schwerpunkten Moderation, Pressearbeit und Eventorganisation und wohnt in Grafenstein. Mit dem Thema „Elektromobilität" hat sie beruflich immer wieder zu tun. Sie interessiert sich sehr dafür und hat mittlerweile auch schon alles Mögliche getestet (E-Fahrräder, E-Scooter, Segways - und nun eben auch das E-Auto des Lebensland Kärnten).

Birgit Morelli ist selbstständige Unternehmerin mit den Schwerpunkten Moderation, Pressearbeit und Eventorganisation und wohnt in Grafenstein. Mit dem Thema „Elektromobilität" hat sie beruflich immer wieder zu tun. Sie interessiert sich sehr dafür und hat mittlerweile auch schon alles Mögliche getestet (E-Fahrräder, E-Scooter, Segways - und nun eben auch das E-Auto des Lebensland Kärnten).

Von der Wendigkeit und auch der Beschleunigung dieses doch recht kleinen „kompakten" Autos (Panda) war sie sehr fasziniert. Was sie auch gleich gemerkt hat war, dass sie ihren Fokus hauptsächlich auf den Verbrauch, bzw. die Angabe des Batteriestatus richtete - das hat sich auch in den darauffolgenden Tagen kaum geändert. Weiters wurde sie zur Rechnerin: nachdem sie die ersten Erfahrungswerte über Verbrauch und Strecke hatte, berechnetet sie immer, wie weit sie mit einer „Tankfüllung", sprich Batterieladung, kommen würde.

Die meiste Zeit ist Frau Morelli zwischen Grafenstein und Klagenfurt gependelt, meist sind sich zwei Hin- und Retourfahrten (je 15km in eine Richtung) plus Kurzstrecken innerhalb der Stadt ausgegangen. Auch auf der Autobahn hat sie das Auto getestet und war sehr positiv über die Geschwindigkeit überrascht, auch wenn der Batterieverbrauch um einiges höher war.

Frau Morelli hatte jede Menge Spaß beim Fahren. Beeindruckt war sie von der Beschleunigung und der Wendigkeit des Autos. Das Laden via Kabel ist zwar etwas ungewohnt, aber der Preis für einen Ladevorgang ist mit einem Benzinautos nicht zu vergleichen. Sehr positiv ist auch die Möglichkeit, in Klagenfurt gratis zu parken. Was auch wegfällt ist das Motorengeräusch, ganz geräuschlos ist das Fahren dennoch nicht, weil man ja doch den Fahrtwind hört ;-).

Definitiv Verbesserungsbedarf sieht sie bei der Reichweite, bei der Ladezeit der Batterie und bei den Anschaffungskosten für ein Elektrofahrzeug. Was sicher noch ungewohnt ist, ist das Suchen nach Tankstellen bzw. Tankmöglichkeiten.

Die Zukunft wird viel von der weiteren Entwicklung der Fahrzeuge abhängen - wenn sich Reichweite, Ladezeit und Kosten für die Fahrzeug entsprechend entwickeln, kann sie sich gut vorstellen, dass es für viele eine willkommene Alternative bzw. Ergänzung sein wird, speziell für Kurzstrecken-Pendler oder als Stadt- bzw. Zweitauto. Sie ist schon gespannt, ob bzw. wann es mal ein leistbares E-Auto geben wird, mit dem man z.B. 600 km weit fahren kann.

Zur Zeit kommt für Frau Morelli eine Anschaffung eines E-Fahrzeuges auf Grund der oben genannten Punkte (Reichweite, Ladezeit, Kosten) sicher noch nicht in Frage. Grundsätzlich ist es für sie dann durchaus vorstellbar, alleine aus umweltfreundlichen Gründen, den Kosten für das Laden und natürlich auch dem Funfaktor, sich ein Elektrofahrzeug anzuschaffen.

Kommentare (0)

Bitte Kommentar schreiben

Sie kommentieren als Gast.